Lehrgang

Lufthansa Flugschüler im Blickpunkt: Viele Wege führen ans Ziel


Julia Wittke, 337. NFF:Auf Umwegen zum Traumberuf Pilotin


Ein Jahr Medizinstudium, drei Jahre Lehramtsstudium, zwischenzeitlich lange in einer Media-Agentur, im Cafe und als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität gejobbt obwohl mein Wunsch, Pilotin zu werden sich eigentlich früh entwickelt hatte, dauerte es doch aus privaten Gründen etwas länger, bis ich auf die Zielgerade zur LFT eingeschwenkt bin.

Trotz der Erfahrungen aus dem Studium ist diese Ausbildung die bisher größte und anspruchsvollste Herausforderung. Die Anforderungen sind hoch und man muss in kurzer Zeit sehr viel Stoff lernen. Aufgrund der Vielseitigkeit der Themen und Unterrichtsfächer ist die Zeit an der Schule aber von der ersten Minute an spannend und abwechslungsreich. Der Zusammenhalt im Lehrgang ist groß, man geht als Team gemeinsam durch die Höhen und Tiefen der Ausbildung. Eineinhalb Jahre sind so wie im Flug vergangen. Nun stehe ich kurz vor dem ATPL und bin mit meiner Entscheidung mehr als glücklich und gespannt auf die Zukunft.



Rene Sturzlbauer, 337. NFF: Von der Kabine ins Lufthansa Cockpit


Den Traum, Pilot zu werden hatte ich, wie ein Großteil der restlichen Welt, schon während meiner Kindheit. Doch wie bei vielen anderen geriet dieser Wunsch ein wenig in Vergessenheit. Nachdem ich jedoch nach der Matura (Abitur) bei Austrian Airlines als Flugbegleiter begann, wusste ich sehr schnell wieder, wo meine wirklichen Interessen liegen: im Cockpit.

Da ich genügend Zeit hatte Vor- und Nachteile des Berufes kennen zu lernen und für mich die positiven Aspekte wie das Reisen, die interessante Mechanik und Technik, keinen regelmäßigen Arbeitsalltag zu haben und natürlich das Fliegen an sich, stark überwogen, war mir klar was ich will. Aufgrund des Einstellungstops konnte ich nicht direkt bei der Austrian durchstarten und musste als Ex-Tourismusschüler zudem noch Physik nachlernen.

Daraufhin versuchte ich mein Glück bei Lufthansa, was für mich als Salzburger ohnehin die bessere Entscheidung war und bekam einen Platz an der LFT. Nach dem halbjährigen Theorieblock in Bremen, ging es endlich nach Phoenix und wir durften zum ersten Mal fliegen. Es war unglaublich! Zwar war der USA-Aufenthalt mit viel Anstrengung verbunden, dennoch werde ich diese schöne Zeit mein Leben lang nicht vergessen. Man hat trotz allem Stress ein lohnendes Ziel vor Augen: den Platz im Cockpit!

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